Pathologisches CTG

Pathologisches CTG

Definition und Bedeutung

Wenn bei einer werdenden Mutter eine Computertomografie vorgenommen wird, so geschieht dies um feststellen zu können, ob bei dem Ungeborenen die Herzfrequenz regelmäßig ist oder nicht. Hierbei sollte man die folgenden zwei Unterschiede und deren Definition kennen.

Pathologisches CTG 1

Als nicht pathologisches CTG bezeichnet man eine Computertomografie wenn zwischen den einzelnen Herztönen unterschiedlich lange Pausen festgestellt werden, die Herztöne aber dennoch als gleich stark angezeigt werden.

Pathologisches CTG 2

Anders sieht es aus, wenn der Arzt bei dem Neugeborenen eine Notsituation feststellt, welche indiziert, dass ein eventueller Kaiserschnitt vorgenommen werden sollte, um Mutter und Kind vor Schaden zu bewahren.

Pathologisches CTG, der Arzt bestimmt

Eine Schwangerschaft kann für die Eltern aber auch für das Kind eine stressige Zeit darstellen. So kann es vorkommen, dass bei der Mutter der Blutdruck leicht steigt. Beinschwellungen gehören genauso zu einer Schwangerschaft wie Kreislaufprobleme und Essattacken. Diese Beschwerden, so sie sich in einem gewissen Rahmen halten, sind noch keine Anzeichen dafür, dass die Schwangerschaft zu einer Problemschwangerschaft gezählt werden muss.

Das die werdenden Eltern sich mitunter zu große Gedanken machen liegt mitunter daran, das sie dazu neigen alle möglichen Ratgeber heranziehen, um nachzuschlagen was denn eventuell falsch sein könnte. Nicht zuletzt gehören dazu jene Ratsschlaggeber, welche online zu finden sind. Allen voran Wikipedia. Tatsache ist, dass man in elektronischen Nachschlagewerken, wie Wikipedia eines ist, kaum ausreichend Informationen, geschweige denn begründete Bestätigungen für den einen oder anderen Zustand findet. Ihr Arzt wird ohnehin in regelmäßigen Abständen die notwendigen Untersuchungen durchführen. Sollte ein pathologisches CTG vorliegen, wird das ihr Arzt mit ihnen besprechen, um einen eventuellen Kaiserschnitt vorzuschlagen.

Pathologisches CTG und fetaler Distress – internationale Leitlinie für einen ICD und dessen Bedeutung

Das Ungeborene im Mutterleib reagiert bereit auf Stresssituationen. So ist es erwiesen, dass andauernder Stress, den die Mutter zum Beispiel bei ihrer Arbeit erfährt, Auswirkungen auf den Herzschlag des Kindes hat. Der Fötus bekommt den Stress, den die Mutter erlebt, sozusagen hautnah mit. Durch Stresssituationen ändern sich auch die biochemischen Vorgänge im Mutterleib und können sich auch auf das Kind übertragen. Fetaler Distress kann mitunter zu Störungen des Herzrhythmus führen. Ob und inwieweit dies pathologischen Charakter hat und ob ein pathologisches CTG vorliegt, kann der Arzt auch anhand eines ICD – Wertes feststellen. Dieses, stellt ein international Klassifikationssystem dar, demzufolge ihr Arzt entscheidet, ob weitere Schritte, wie zum Beispiel ein Kaiserschnitt überlegt werden sollte. Erst wenn diese Leitlinie, unter zuhilfenhame anzeigt das weitere Schritte unternommen werden sollten, wird dies der Arzt vorschlagen.

Grünes Fruchtwasser vor und während der Austreibungsphase

Mitunter kann es vorkommen das das ungeborene Kind ersten Kot, auch Mekonium genannt, in das Fruchtwasser abgibt. Tritt dieses vor der Geburt auf, kann es sein, dass eine Infektion vorliegt, welche der Arzt dementsprechend behandeln wird. Grünes Fruchtwasser kann aber auch bei der Geburt selbst austreten. Eine Geburt ist für die Eltern als auch für das Kind eine Stresserfahrung. Die Verfärbung des austretenden Fruchtwassers in der Austreibungsphase, stellt also nur eine Reaktion des Kindes auf den Geburtsvorgang dar.

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