PMS-Übelkeit : Was ist das?

PMS-Uebelkeit vermiest vielen Frauen die Tage vor der Periode

PMS ist die Abkürzung für Prämenstruelles Syndrom. Mit diesem Oberbegriff werden eine Reihe von körperlichen Symptomen bezeichnet, beispielsweise Rückenschmerzen und Durchfall, Verstimmungen, Depressionen, Geruchsempfindlichkeit in den Tagen vor dem Einsetzen der Menstruation. PMS-Übelkeit kann sich von einem flauen Gefühl zur massiven Übelkeit ausweiten. Das Ausmaß unterscheidet sich von Frau zu Frau. Der folgende Beitrag informiert dich über Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten mittels Hausmitteln, Homöopathie und verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Ursachen für Übelkeit beim Prämenstruellen Syndrom

Übelkeit bei PMS kann verschiedene Auslöser haben. Deine Übelkeit bei PMS kann beispielsweise durch Östrogene verursacht werden. Sie wirken, wie Ärzte bestätigen, auf den Zucker- und Fettstoffwechsel, den Darm und das Herz-Kreislauf-System und können dadurch die Übelkeit auslösen. Sie verschwindet meistens von selbst, wenn die Monatsblutung einsetzt. Betroffene Frauen haben die Erfahrungen gemacht, dass sich ihr psychisches Wohlbefinden in der ersten Phase des Zyklus wieder einstellt.

Viele Frauen machen die Erfahrungen, dass sie tagsüber unter heftiger Übelkeit und abends sowie nachts von starken Bauch-/Magenkrämpfen gequält werden. Bei Übelkeit beim Prämenstruellen Syndrom können trotz Pille zahlreiche weitere Symptome, beispielsweise Geruchsempfindlichkeit, Durchfall, Rückenschmerzen schmerzhafte Spannungen in den Brüsten, Hautausschläge, Erkältungssymptome und weitere körperliche und seelische Beschwerden auftreten. Die Symptome können, aber müssen nicht gemeinsam auftreten.

Aktuell untersuchen Wissenschaftler, wie stark äußerliche Faktoren, beispielsweise eine ungesunde Ernährung, regelmäßiger Konsum von Tabak und/oder Alkohol sowie Stress PMS-Symptome verschlimmern. Weitere Auslöser könnten Bewegungsmangel, Probleme in der Familie/Partnerschaft, ein zu geringer Melatonin-Spiegel sowie Störungen des vegetativen Nervensystems sein.

Übelkeit beim Prämenstruellen Syndrom ist kein Schwangerschaftsanzeichen

Viele Symptome, die dir in den Tagen vor Einsetzen der Menstruation das Leben schwer machen, könnten auch Anzeichen dafür sein, dass du schwanger bist. Doch vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft treten Symptome auf, mit welchen du eine Schwangerschaft deutlich von zyklusbedingter Übelkeit unterscheiden kannst. Während bei PMS die Übelkeit tagsüber, abends und nachts auftritt, ist Morgenübelkeit begleitet von extremer Erschöpfung und leicht erhöhter Temperatur ein Schwangerschaftssymptom. Gewissheit, dass du tatsächlich schwanger bist, hast du, wenn deine nächste Monatsblutung ausbleibt.

Behandlung von PMS-Übelkeit

Falls dir in den Tagen vor der Regelblutung nur leicht übel ist oder falls die Übelkeit nur gelegentlich auftritt, kannst du versuchen, diese mit Hausmitteln oder Homöopathie zu lindern. Gegen Übelkeit bei PMS kann der Duft einer aufgeschnittenen Zitrone, riechen an ätherischem Pfefferminzöl, eine Tasse Pfefferminztee, die Einnahme von Vitamin B6 und kandierter Ingwer sowie das Trinken von Ingwertee helfen. Des Weiteren lindern Medikamente, welche den Wirkstoff Dimenhydrinat enthalten, die Übelkeit zuverlässig und schnell. Du solltest diese Medikamente allerdings nur wenige Tage einnehmen. Falls es dir trotz Pille nicht gelingt, den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen und die Übelkeit häufig auftritt, musst du einen Arzt konsultieren. Er muss abklären, ob die Übelkeit zyklusbedingt ist oder eine andere hormonelle Ursache, beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion, die Beschwerden verursacht.

Prognose beim Prämenstruellen Syndrom

Das Prämenstruelle Syndrom kann von Frau zu Frau einen völlig unterschiedlichen Verlauf haben. Wirkt die Therapie, werden die Symptome gelindert oder klingen im besten Fall ganz ab.

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