Ist Curry in der Schwangerschaft gefährlich?

Ist Curry in der Schwangerschaft gefaehrlich?

Wenn hierzulande von Curry geredet wird, ist Currypulver gemeint. Dieses Gewürz ist zum Würzen zahlreicher Speisen in verschiedenen Ländern sehr beliebt. Wenn du bisher gerne Currywurst gegessen hast, wirst du dich wahrscheinlich fragen, ob du als Schwangere Curry essen darfst. Der folgende Beitrag beantwortet die Frage, ob Curry während der Schwangerschaft erlaubt ist.

Müssen Schwangere auf exotische Geschmackserlebnisse verzichten?

Curry beschert dir tolle exotische Geschmackserlebnisse. Wenn du schwanger bist, musst du nicht auf Currywurst oder Pommes mit Curry Ketchup verzichten. Da es sich bei diesem Gewürz um eine Mischung handelt, ist nicht jedes Curry-Pulver gleich scharf. Falls du bemerkst, dass du empfindlicher auf scharfes Essen reagierst, solltest du sparsamer würzen. Du kannst die Schärfe einer Speise zudem mildern, indem du Schmand, Sahne, Joghurt,sonstige Milchprodukte oder Zucker zufügst.Da Currywurst mit Pommes oft sehr fett- und fleischlastig ist, musst du allerdings darauf achten, mögliche Mängel in deiner Ernährung auszugleichen. Wenn du mittags Braten gegessen hast, isst du abends einen Salat. Zwischendurch solltest du Joghurt löffeln oder vitaminreiche Rohkost anstatt kalorienhaltiger Snacks knabbern.

Welche Gewürze enthält Curry-Pulver?

In jeder Currypulver-Mischung sind die Gewürze Bockshornklee, Pfeffer (schwarz), Kreuzkümmel und Koriander enthalten. Diese Gewürze verleihen Gerichten den charakteristischen Geschmack. Je nach Mischung und Hersteller kann die Mischung bis zu 13 unterschiedliche Gewürze enthalten. Beigemischt werden beispielsweise Salz, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Muskatblüte, Muskatnuss, Senfkörner, Kardamom (schwarz), Kardamom (grün), Nelken, Zimt, Fenchel, Asafoetida, Chilipulver, Knoblauchpulver und Ingwerpulver. Rotes Curry beispielsweise schmeckt nicht nur wunderbar lecker, sondern ist auch sehr gesund für dich und dein Baby. Fenchel sorgt beispielsweise dafür, dass Vitamin C und Eisen vom Körper aufgenommen werden. Wenn du rotes Curry mit Meersalz anreicherst, werden deine und die Schilddrüse deines Kindes unterstützt.

Curry in der Schwangerschaft, um Wehen zu fördern

Als Schwangere Curry zu essen wird häufig empfohlen, um Wehen zu fördern. Es wird vermutet, dass dieses scharfe Gewürz den Magen stimuliert und dadurch Wehen auslöst. Um Kontraktionen auszulösen, solltest du ein scharfes Gericht kochen und beim Würzen nicht an Curry Ketchup, Pfeffer und Paprika sparen.

Curry in der Schwangerschaft ist nicht gefährlich

Curry während der Schwangerschaft ist erlaubt. Der Genuss, den du hast, kommt auch deinem ungeborenen Kind zugute, da Curry das Fruchtwasser würzt. Beim Konsum von Curry während der Schwangerschaft wandern die enthaltenen Moleküle durch die Membran zwischen dem Kreislauf der Mutter und des Kindes, der Nabelschnur direkt in den Organismus des Babys. Die Haut gibt etwas davon wieder ans Fruchtwasser ab. Für dein Baby ist dieser Hauch ab ungefähr der 20. Schwangerschaftswoche wahrnehmbar. Ab ungefähr diesem Zeitpunkt sind die Riechzellen in der Nasenschleimhaut deines Kindes bereits entwickelt.

Zudem besitzt das Baby in seiner Zunge und in seinem Gaumen eine Vielzahl Geschmacksknospen. Der gesamte Geschmacksapparat des Ungeborenen wartet förmlich darauf, dass er angeregt wird. In Indien und in vielen anderen Ländern wird so viel mit Curry gekocht, dass du nicht befürchten musst, dass Curry deinem Baby schadet. Als als Schwangere Curry zu essen ist deshalb ausdrücklich erlaubt.

0 / 5 (0 Stimmen)